Der Ort > Die Ortshaft > Ascea-Velia >GastronomieZusammenfassung archaischer Ernährungskulturen und typischer gastronomischer Spezialitäten, Symbiose von Authentizität und Natürlichkeit eines warmherzigen und freundlichen Volkes, Harmonisierung von einem ausgeglichenen Lebensstil und einem hohen Lebensstandard: aus diesen Elementen entsteht eine gesunde Küche, die über wenige Zutaten verfügt aber geschmacksvoll ist, und die besonders durch die kulinarische Tüchtigkeit der Gegend zur Geltung kommt. Großer Protagonist ist das kalt gepresste Olivenöl, dessen Anbau angeblich von den FOCEI eingeführt wurde und es ist heute von dem DOP (Denominazione di origine protetta = geschützte Ursprungsbezeichnung) geschützt. Durch seine typischen Merkmale (besonders durch den Kreis der Ölstädte, dem diese Stadt zugehört, hervorgehoben) stellt es ein unumgängliche Zutat für alle Gerichte der ortstypischen Küche dar. Einfache Gerichte aus Gemüse und Hülsenfrüchte für jeden Tag. In den Festtagen, dagegen, hausgemachte “fusilli” or “cavatielli” mit Hammelsauce und gebratenem Zicklein oder „`mbuttunato“, das heißt mit Artischocken. Hier sind nennenswert Würste, Presssäcke, Schinken und „capicolli“ neben Käseprodukten wie „caciocavalli podolici“, „manteca“, und die köstliche “cacioricotta”. Weitere Spezialität der Gegend von Baronia und Stampella ist die mozzarella “ind’a murtidda”, mit Myrtenzweigen. Von der Erde zum Meer, das bereits in der Vergangenheit sehr fischreich war: die sehr gute Fischsauce (garum) und das Einsalzen der Sardellen werden schon von Strabone genannt. Nennenswert ist auf jeden Fall das „acquasale“ (Wasser-Salz), typisches Gericht der Fischer aus Trockenbrot im Meereswasser eingetunkt mit kleinen Tomaten und alici di menaica, Sardellen, die man hier frisch, eingesalzt, roh oder gekocht isst. Die „alici `mbuttunate“, Sardellen mit Ziegenkäse, Ei, Knoblauch und Petersilie werden gekocht und mit Tomaten serviert. Der Kalkboden war besonders geeignet für den Weinbau schon in den alten Zeiten. In dieser Gegend werden einige der wichtigsten Weinsorten der Regionen Kampaniens hergestellt, von DOC Cilento geschützt. Es handelt sich um traditionelle Rebsorten, einige davon bereits während der römischen Zeit bekannt. Die optimalen klimatischen Bedingungen waren günstig für die Ausbreitung der weißen Feigen, deren Sorte „dottato“ besonders trocken oder für Sirup geeignet ist, aber sie sind auch sehr gut, wenn sie im Sommer frisch gegessen werden. Sie werden auch mit Lorbeer oder mit wildem Fenchel und mit Waldnüssen oder Mandeln im Winter verzehrt und stellen ein sehr köstliches desserts dar. Unter den Süßigkeiten sind die „struffoli“, die „scauratieddi, wirklich einzigartig und auch die „pastorelle“ ist zu nennen, ein Kuchen mit den bekannten Kastanien aus Catona und Mandia. |
